NABU-PREETZ-PROBSTEI
Ein Brutfloß für Flussseeschwalben
Die Flussseeschwalbe brütete ursprünglich auf Kies- und Sandinseln naturbelassener Flussläufe. Doch diese gibt es bei uns nicht mehr...
Die Flüsse wurden begradigt, und die Flussseeschwalbe drohte an vielen Stellen auszusterben. Naturschützer wirkten dem entgegen, indem sie Brutflöße ausbrachten. Die Flussseeschwalben nahmen die Brutflöße an, sodass die Bestände dieser Art sich im Binnenland erhöhen konnten.
Auch auf dem Kührener Teich schwimmt ein Brutfloß. Es wurde nach seiner Ausbringung gleich angenommen, und auf ihm brüteten in Spitzenzeiten 3 Paare. Die Zahl ging in den letzten Jahren jedoch zurück, weil sich Bewuchs auf dem Floß breit machte. Die Flussseeschwalbe benötigt jedoch übersichtliche Flächen zum Brüten.
Außerdem hat dieses Jahr der Orkan „Sabine“ das Brutfloß auseinandergerissen und in Einzelteilen an Land gespült. Aus den noch brauchbaren Teilen schraubte der NABU ein neues Brutfloß zusammen und verankerte es an geschützter Stelle auf dem Kührener Teich. Gespannt wird beobachtet, ob das Floß von den Flussseeschwalben bezogen wird.
Holger Düsedau


Veranstaltungen im Mai
Alle für den Monat Mai angekündigten Veranstaltungen fallen aus.
Brutfloß mit Bewuchs auf dem Kührener Teich vor der Zerstörung durch Orkan „Sabine“
Brutfloß mit Bewuchs auf dem Kührener Teich vor der Zerstörung durch Orkan „Sabine“
Brutfloß nach der Instandsetzung bereit für Flussseeschwalbe
Brutfloß nach der Instandsetzung bereit für Flussseeschwalbe