Presseerklärung zu Baulandausweisung in der Postseefeldmark
Presseerklärung des NABU Preetz-Probstei

An Kieler Nachrichten
OHZ
Lange Straße 15-16
24306 Plön

Von: NABU Preetz-Probstei
Harald Christiansen
1. Vorsitzender
Tel. 04342 / 81423
hcn.christiansen@t-online.de
Preetz, 15.03.2016


Der NABU Preetz-Probstei lehnt die in Preetz geplante Baulandausweisung in der Postseefeldmark entschieden ab.
Im Bauausschuss der Stadt ist die Bebauung der sogenannten Lehmkuhlenkoppel am Postfelder Weg im Gespräch. Der NABU weist darauf hin, dass einst versprochen wurde, eine weitere Ausdehnung des Siedlungsrandes würde es in diesem Bereich nicht geben. Die Siedlungsflächen am Nachtkoppelweg oder auch am Beekengrund würden nicht weiter ausgedehnt. Das gilt offensichtlich jetzt nicht mehr Nach dieser geplanten Ausweisung von Bauland wird dann wohl die nächste bald folgen.
Man darf aus ökologischer Sicht nicht vergessen, dass das Grünland der Koppel dann umgebrochen wird, was Klimazielen klar widerspricht. Die angrenzenden Kicks würden in auf Dauer Schaden nehmen. Kleinlebensräume und damit ihre Lebensformen verschwinden. Vergessen wird häufig auch der erhöhte Freizeitdruck auf die Feldmark durch weitere Menschen dort.
Die Begehrlichkeiten für neue Baugebiete sind in Preetz traditionell groß.
Kann nicht eine Siedlungsverdichtung helfen? Sind die Randgebiete im Bereich Mühlenberg überprüft worden? Muss Preetz tatsächlich weiter wachsen?
Der NABU fordert die klare Beantwortung dieser Fragen bevor unverantwortlich in die Postseefeldmark eingegriffen wird.

Harald Christiansen
Vorsitzender NABU Preetz-Probstei